DIY Elektronik-Projekte


    mein Name ist Hans-Dieter Zeising; beruflich komme ich aus der Branche Telekommunikation & Datentechnik. Seit meiner (frühen) Pensionierung beschäftige ich mich wieder verstärkt mit einem Hobby, was mich seit meiner Jugend verfolgt: DO IT YOURSELF (DIY) in Audio & Elektronik. Es macht Spaß und stellt immer neue Anforderungen, die es zu bewältigen gilt. Das man dabei Geld sparen kann ist allerdings meist ein Gerücht - die Hobbyzeit natürlich gar nicht mal eingerechnet.

    Der Sinn dieser Seite liegt aber auch darin, nicht nur für sich alleine im stillen Kämmerlein zu werkeln, sondern Gleichgesinnte zu finden, die mit Anregungen, Kommentaren sowie (verständnisvoller?) Kritik nicht knausern. Vielleicht trifft man sich auch mal?

    Im Nachfolgenden sind einige Projekte beschrieben, die ich hier veröffentlichen möchte - möglicherweise interessiert es den einen oder anderen? Über ein Feedback würde ich mich immer freuen und stehe natürlich auch für Nachfragen zur Verfügung.

    Wer übrigens in einem größeren Kreis über dieses Projekt diskutieren möchte: ich habe meine Projekte in verschiedenen HIFI-Foren, die rund um Audio, Hifi, High-End usw. führen, eingestellt. Entsprechende Links sind bei den jeweiligen Projekten zu finden bzw. im Menü ausgewiesen.


Multimedia-Projekt Multimedia-Projekt
    Bei diesem Projekt geht es um ein relativ preiswertes, aktives 2.1 (5.1) Verstärker-/ Lautsprecherkonzept mit High-End Ambitionen (?).
    Es wird gezeigt, nach welchen grundsätzlichen elektroakustischen Überlegungen und Anforderungen geplant und aufgebaut wird. Hintergrundberichte von Kapazitäten des Audiobereichs sowie die Verlinkung zu wissenschaftliche Untersuchungen zum "richtigen" und audiophilen Hören liefern die Grundlagen für den aktiven Aufbau meines Systems.
    Ein plurales 2-Wegesystem (Line-Array) mit externen Sub-Bässen steht im Vordergrund des Aufbaus. Die Elektronik ist modular aufgebaut und läßt einiges an Spielraum für eigene Modifikationen oder vielleicht sogar Verbesserungen zu, auf die detailliert hingewiesen wird. Leistung satt ist dabei durchaus angesagt und notwendig: 6 bzw. 8 DIY-Amps in konventioneller, diskreter Technik (keine "Maikäferendstufen") könnten dabei über 300 A durch mehr als 30 Chassis schaufeln. Das Endergebnis kann sich durchaus sehen lassen und muß sich keinesfalls hinter mancher Industriebox verstecken (was natürlich als subjektive Aussage zu verstehen ist). Jedenfalls kann dabei unterstellt werden, dass sich mein Maßstab an die Klasse aktiver (und z.T. geregelter) Boxen ausrichtet - das größte und beste Wohnraumstudio mit geregten Aktivboxen, das Studio von Johannes Krings, liegt ja quasi vor meiner Haustüre.

    Die Schaltpläne, Ansichten, Grafiken und Beschreibungen stellen das Projekt in allen Facetten dar. Obwohl Wert darauf gelegt wurde, dass der Aufbau möglichst unkompliziert ist und auch eine Fehlersuche dank detaillierter Beschreibungen kaum Schwierigkeiten machen dürfte, sollten sich an den Nachbau nicht DIYourself-Neulinge heranwagen.
    Wer jetzt alles über dieses Projekt erfahren möchte, klickt auf das Bild oder hierhin ...


Kopfhörer mit Röhrenverstärker Kopfhörerverstärker für (Stax-)Elektrostaten
    Den Kopfhörerverstärker entwickelte ich ca. 1982, nachdem ich mir einen Stax-Elektrostaten (Lambda) zugelegt hatte. Die Lösung mit der originalen STAX- Ansteuerung (SRD passiv oder SRA aktiv mit Übersetzungs-Trafos) befriedigte mich klanglich nicht bzw. war mir für die gebotene Leistung zu teuer.
    Da für die Ansteuerung eines Elektrostaten - egal welcher Herkunft - die Röhrentechnik prädestiniert ist, lag es auf der Hand, damit eine Lösung zu finden. Eine zentrale Rolle nahm dabei die berühmte Spanngitterröhre ECC88 war, der man besondere Audio-Eigenschaften nachsagt und sich aufgrund ihrer hohen Steilheit (hohe Verstärkung, wenige Stufen) gut für einen kompakten Aufbau eignet.
    Die Schaltpläne enthalten alle notwendigen technischen Daten (Ausgangsspannung, Impedanz, Bias usw.), so dass im Zweifelsfall geprüft werden kann, ob damit auch andere elektrostatische Hörer betrieben werden können. Da sich deren technischen Daten alle sehr stark ähneln, dürften sich daraus kaum Hinderungsgründe für einen Nachbau ergeben.
    Das Schaltungsdesign ist klassisch ausgelegt und verzichtet bewußt auf jeden "Schnickschnack"; dadurch ist der Amp aber auch - trotz freier Verdrahtung - sehr nachbausicher.
    Durch die Übersichtlichkeit der Schaltung lassen sich Aufbaufehler oder spätere Defekte schnell entdecken bzw. ausmessen - da wo die angegebenen Meßwerte wesentlich abweichen, ist auch der Fehler zu suchen; wer schon einmal versucht hat, an einem gleichstromgekoppelten Transistorverstärker auf Fehlersuche zu gehen, weiß wie kompliziert dass sein kann.
    Wer jetzt alles über dieses Projekt erfahren möchte, klickt auf das Bild oder hierhin ...

  Diskussionsbeiträge, Anregungen und Nachfragen zu diesem Projekt können hier eingestellt werden
      HiFi-Forum - Röhren-Kopfhörerverstärker für Elektrostaten


   UPDATE (April 2011):
    Es wurde Zeit, meinen in 2007 veröffentlichten Röhren-Amp nochmals zu aktualisieren. Aufgrund des Feedbacks eines "Nachbauers", der dem Amp hervorragende akutische Qualitäten bescheinigt, habe ich die Dokumentation verbessern können und etwas ausführlicher - incl. Einmesshinweise - gestaltet. Sie enthält jetzt alle Versionen, einschließlich verschiedener Modifikationsmöglichkeiten, wie z.B. eine Gleichstromheizung, um Brummanfälligkeiten weiter minimieren zu können.

    Alles weitere zum lesenswerten Nachbau sowie zur neuen Gesamtdokumentation finden Sie hier ...

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Last Update: April 2011